#16 Externe Nachfolge mit Max Bielow: Eine Schreinerei neu gedacht

Shownotes

Im Weekly geht es um Lenas Bürokratieaufwand im Möbelhaus, Max’ Arbeitsberg vor dem Urlaub und Dinas Rückblick auf die AMB. Im Nachfolge-Ticker erzählt Max, wie er als externer Nachfolger eine Schreinerei übernommen hat und gemeinsam mit seinem Vorgänger weiterentwickelt. In der Feierstunde wird das Footsteps Festival 2027 am 15. und 16. April in Kassel angekündigt.

Weiterführende Links: Footsteps Festival: www.footsteps-nachfolge.de LinkedIn Lena: https://www.linkedin.com/in/lena-schaumann/ LinkedIn Dina: https://www.linkedin.com/in/dina-reit/ LinkedIn Max: https://www.linkedin.com/in/maxbielow-adaminnenausbau?trk=blended-typeahead

Fragen, Themenwünsche und Werbeanfragen: hallo@anfangenhilft.de

Macht mit uns Nachfolge sichbar: Hinterlasst uns dafür eine positive Bewertungen und empfehlt uns an Freunde weiter. Vielen Dank!

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00:00:13: Herzlich willkommen zu Anfang Hilft.

00:00:16: Heute haben wir einen ganz tollen Gastbar und zwar Max Gilo, den Gewinner des Footsteps Award der heute für uns als Interview Partner zur Verfügung steht.

00:00:26: im Weekly reden wir über den Bürokratie Wahnsinn bei Lena über die Arbeitsflut vor dem Urlaub beim Max und über das ANW Recap bei mir und danach geht es um die Nachfolgestory von Max.

00:00:40: Max, herzlich willkommen bei Anfangen hilft.

00:00:44: Hallo!

00:00:45: Hi, schön dass ich hier sein darf.

00:00:47: Danke für die Einladung.

00:00:48: Ja wir freuen uns total.

00:00:49: du hast ja auch sofort zugesagt.

00:00:50: Ich war ganz begeistert.

00:00:53: Vielen Dank dafür.

00:00:56: Ja gerne.

00:00:58: Also starten wir doch direkt noch mit dem Weekly.

00:01:00: Lena erzähl du doch mal erstmal was bei dir so los ist?

00:01:03: Oh ihr Lieben, ich kann euch sagen... Eigentlich müsste gerade alles nur auf Umsatz stehen, weil wir jetzt einfach in den stärksten Möbelmonaten sind und auch noch eine kleine Aufholjagd gestartet haben schon natürlich längst.

00:01:19: Und gleichzeitig stehen diese ganzen schönen Dinge an, kennt ihr das?

00:01:23: ASA- und HPO Arbeitssicherheitsanforderung und Hausprüfordnung.

00:01:28: So eine Hausprüfeordnung war dabei so ein Möbelhaus gar nicht so klein.

00:01:31: also da ist von Leiter Prüfungen über Elektroprüfungen alles dabei Und mir wird einfach mal wieder bewusst, wie abstrus dieser Bürokratie-Wahnsinn ist und gleichzeitig natürlich auch, wie wichtig das an vielen Stellen ist.

00:01:43: Also dass eben halt niemand von der Leiter kracht

00:01:45: usw.,

00:01:46: aber allein, dass da jetzt ein Elektriker durch unser Unternehmen läuft und jedes Elektrogerät was einen Stecker hat prüfen muss.

00:01:53: ihr glaubt ja nicht für viele Tage, die bei uns durchs Möbelhaus läuft?

00:01:56: Ich weiß nicht ob er schonmal in dem Möbelhaus war, aber da sind ja Tausende von Lampen unter der Decke.

00:02:01: Es geht gar nicht, ja?

00:02:02: Das machen wir da irgendwie mit Wärmebildkameras und probieren das irgendwie anders.

00:02:05: Weil wir können unmöglich siebentausend langen

00:02:08: Häusern gelassen lassen!

00:02:11: Aber es ist genau so ein Wahnsinn, dass du

00:02:14: wirklich ... Ja also...

00:02:18: Unglaublich.

00:02:19: Und dann, wir machen schon wirklich viel und sagen uns immer die ganzen Prüfer so hey, ihr Unternehmen ist echt gut aufgestellt und wir kommen selten wohin wo das so gut dokumentiert ist usw.

00:02:29: Und trotzdem fällt bei jeder Prüfung fallen wieder noch fünf Sachen auf, wo du irgendwie vielleicht doch nochmal eine spezielle Gefahrenbeurteilungen machen musst.

00:02:36: Es geht ja auch gleich umsoviel.

00:02:39: Du als Unternehmerin bist im Zweifel immer die, die dran ist.

00:02:42: Wenn was passiert ... Wir haben ja aber aufgeklärt, wir haben mir die Unterschriften.

00:02:47: Wir haben hier einen Plan gemacht und zwar die Gefahr bewusst!

00:02:49: Wir haben uns damit beschäftigt ist ja alles fein nur wenn du es nicht hast halt nicht Und Du kannst ja gar nicht so kreativ sein was alles passieren könnte.

00:02:57: also Es ist ja schon sehr sehr wichtig Ja jedenfalls.

00:03:00: Also das sind gerade So

00:03:01: nervig Wow wirklich?

00:03:02: Ja

00:03:03: und es ist auf der einen Seite eben so notwendig und auf der anderen Seite hast du damit so viel Zeit.

00:03:08: Die Fakt ist halt null der Töpfung Macht, ne?

00:03:11: Also so ist es halt

00:03:12: einfach.

00:03:13: Und bei einigen Sachen passt man sich wirklich an den Kopf und sagt, das ist wirklich notwendig!

00:03:18: Dann sind's ja auch die Dinge... Das eine Mal ist natürlich für einen Arbeitsschutz super wichtig, also direkte Haftbarkeit.

00:03:23: Dann will die Versicherung wieder noch mal was anderes damit die im Schadensfall dann zahlen würde, was dann für die BGH schon wieder okay wäre, aber die für die Versicherung nicht ok.

00:03:31: Du kommst ja von Hölzchen auf Stöckchen und ich weiß gar nichts.

00:03:34: Ich sage, es ist so komplex, keiner kann das zu hundert Prozent lösen.

00:03:38: Ja, letztens würde ich auch behaupten.

00:03:39: Unmöglich!

00:03:40: Und damit

00:03:42: ist es totaler Quatsch.

00:03:44: Also das ist gerade wo ich jeden Tag drüber lache und das Schöne ist dann aber wenigstens... Das muss ich jetzt unbedingt erzählen weil ich fand's cool.

00:03:53: Wir haben so eine Footsteps-Community bei WhatsApp und ich glaube angestoßen durch den Podcast hier hat irgendjemand gefragt was nutzten ja alles für KI?

00:04:02: Lass mal austauschen Und dann habe ich natürlich auch wieder reingeschrieben, dass ich mir da ja gerade so eine App gebaut habe.

00:04:07: Und jetzt haben da irgendwie mich voll viele Leute so privat angeschrieben und gesagt, Helena kannst du mir diese App mal zeigen?

00:04:12: Und jetzt hab' ich irgendwie spontan morgen einen Zoom-Call aufgesetzt!

00:04:15: Und es sind halt irgendwie achtzehn Leute die das jetzt sich irgendwie angucken wollen... ...und ich finde es einfach so cool, dass aus der Community jetzt erst einmal sowas... Angreifassbares entsteht, wisst ihr was ich meine?

00:04:24: Also habt ihr richtig gedacht wie geil.

00:04:26: Hoffentlich wird das jetzt ein richtig cooler Austausch nicht nur mit dem, was ich da mache sondern dann kam ja auch ganz viele andere Sachen rein und hab ich richtig gedacht so oh that's it!

00:04:35: Das ist einfach das was wir viel mehr brauchen.

00:04:36: Supergeil.

00:04:37: Ich finde es ganz toll Lena dass du das direkt aus dem Boden gestampft hast.

00:04:42: Ja sehr spannend Max.

00:04:43: was ist denn bei dir so los?

00:04:45: Ja ähm also ich muss sagen ich habe dieses Jahr extrem viel Arbeit.

00:04:48: glücklicherweise Jetzt bin ich eine Woche vor dem Urlaub und habe noch ein Riesenberg aufm Schreibtisch liegen.

00:04:55: Und wie das immer ist vom Urlaub, will man natürlich am liebsten alles fertig haben!

00:05:01: Wie heißt

00:05:01: dieser Song?

00:05:01: Drei Tage wach

00:05:02: oder kannst du erst mal den ersten

00:05:04: Tag im Urlaub nur schlafen?

00:05:06: Ja genau, das wird auf jeden Fall nicht funktionieren.

00:05:10: Das weiß ich jetzt schon aber ich glaube... dementsprechend bin ich gut ausgelastet viel Arbeit.

00:05:19: Also ich muss noch ein paar Entwürfe machen, parallel ein paar Projekte abwickeln und gleichzeitig noch die nächsten Angebote schon schreiben, da sich diese Woche noch Termine vereinbaren kann für nach meinem Urlaub wo ich dann die ganzen Präsentationen halten kann usw.

00:05:34: Und dass es dann halt weitergeht!

00:05:36: Natürlich muss nächste Woche auch gut vorbereitet sein wenn nicht nicht da bin das trotzdem.

00:05:39: alle wissen was sie machen müssen.

00:05:42: Meine Erfahrung ist aber, wenn man dann es wirklich schafft alles fertig zu machen alle E-Mails zu beantworten und was man anders machen wollte vor dem Urlaub.

00:05:50: Dann antworten alle auch direkt wieder wie der Herr im Urlaub ist und ein Kopf rein zurück und das ist nie noch so viel Arbeit.

00:06:00: Sogar wenn man es schafft, anders auch zu weit.

00:06:05: Es wird nie weniger.

00:06:06: Deswegen ...

00:06:08: Ja, Jina, der Trick ist die E-Mails so zu beantworten dass keine Rückfrage mehr kommt.

00:06:12: Ja genau!

00:06:13: Das war das Optimum.

00:06:15: Ja, genau.

00:06:15: Hauchen Sie jetzt!

00:06:21: Also

00:06:22: deswegen, ich hab angefangen.

00:06:23: Ich habe auch vor dem Urlaub dann noch wirklich bis spät in die Kuppen da gesessen und dann fährst du in den Urlaub und bist wirklich komplett übernächtig.

00:06:32: Aber... ...ich hab angefahren mir jetzt mal so Listen zu schragen.

00:06:35: So wirklich noch wirklich wichtig!

00:06:38: Und dann wird das noch abgearbeitet und der Rest ist halt für.

00:06:41: nach dem Urlaube geht's dann halt

00:06:43: nochmal.

00:06:43: Ja ne, ich glaub' da ist einfach die Lösung dass man macht was man schafft und der rest bleibt halt liegen ist egal.

00:06:48: Also eine Woche tut nicht weh aber Äh, außer für ein Selbstzeit.

00:07:02: Ich bin jetzt wieder zurück von der AMB, das ist ja für uns die wichtigste Messe.

00:07:05: Diese Metallverarbeitungsmesse in Stuttgart, die so geil war.

00:07:08: Leute wirklich ich liebe Messe!

00:07:10: Ich liebe es auch im Messestand zu stehen, ich liebe es den ganzen Leuten zu tun.

00:07:13: Dina wie ist deine Figur angekommen?

00:07:16: Super

00:07:16: gut!

00:07:17: Ich habe mir einen Puffaufsteller von mir auf dem Messestrand stehen haben.

00:07:22: Die Leute fanden es so geil, wirklich die kleine Stinge blieben und gesagt haben hier einen Dotteln auf dem Stand.

00:07:30: Dann hat irgendein Startnachbar mitgenommen auch seinen Stand um Bilder von mir auf seinem Stand zu machen also der Figur.

00:07:38: Der nächste Standnachbarkam hat mir so ein Lebkuchenherz mit seiner Werbung da drauf umgehangen diesen Aufsteller.

00:07:45: Unglaublich wirklich so lustig!

00:07:47: Hat so Spaß gemacht.

00:07:49: damit Richtig gut angekommen und ich liebe das.

00:07:53: so die sind das Netzwerk zu treffen.

00:07:55: Ja, die ganzen Leute zu treffen die man ja schon oft gesehen hat die man vielleicht aber auch noch gar nicht gesehen hat sondern über LinkedIn kennen.

00:08:04: Ja mir macht es riesig viel Spaß.

00:08:05: man trifft viele Differanten viele Kunden also dass ist wirklich meine Messe.

00:08:09: Ich liebe Stuttgart muss ich sagen also diese Baben-Württembergische ja dieses Unternehmertum da das genau so meine Kundschafts.

00:08:18: Ich liebe das, ja.

00:08:19: Und an den Abenden hab ich immer auch was zu tun gehabt.

00:08:23: Habe ich mit Lieferanten oder auch Freunden aus der Region getroffen.

00:08:26: Einfach super!

00:08:28: Die Isabel Grupp habe ich getroffen.

00:08:30: so schön wirklich... Also mein Vater sagt ja immer, Messe ist wie Urlaub und früher als ich noch jünger war, war Messe für mich einfach nur sauanstrengend und jetzt wird es immer mehr für mich zur Urlaube.

00:08:42: Wirklich,

00:08:43: weil so ein Klassentreffen ist.

00:08:45: Genau, weil's einfach toll ist, weils mir einfach Spaß macht Genau, aber jetzt bin ich in der Situation, dass ich jetzt alle Sachen von der Messe abarbeiten möchte und jetzt die ganzen Messerleads schnell bearbeiten will.

00:08:56: Und um ganz ehrlich zu sein, ich bin heute zu ganz vielen Dingen gekommen, die auch so nach der Mese gemacht werden müssen.

00:09:01: Aber MesserLEADS abgearbeitet habe ich noch nicht!

00:09:05: Aber das ist wohl nicht das wichtigste... Wie geht das mit Priorität und Dringend?

00:09:11: Aber

00:09:11: andere Sachen waren auch sehr dringend.

00:09:14: Zuerst mal wieder alle auf Schwur bringen, ja dann musste der... Also es waren einige Dinge zu tun, die auch immer viel aufgewäumt sind usw.

00:09:21: So.

00:09:21: aber ich glaube wir haben genug über unser Weekly gesprochen.

00:09:24: Max jetzt geht's um dich!

00:09:28: Wir haben ja im Vorhinein schon gesagt Du bist der Gewinner des Footsteps Award für die externe Nachfolge.

00:09:34: Du hast wirklich eine ganz inspirierende Geschichte, die glaube ich viele, die jetzt hier zuhören auch mit dem Drive den du hast und den Neuerummen, die du einbringst sehr inspirieren wird.

00:09:47: Als du auf der Bühne standest als du deine Geschichte erzählt hast, du hast mich wirklich weggehauen und ich würde sagen... Ich war zwar nicht in der Jury aber voll verdient dass du gewonnen hast.

00:09:57: Danke!

00:09:58: Jetzt würde ich sagen, erzähl doch mal vielleicht als erstes.

00:10:01: Wie bist du eigentlich zu dem Unternehmen oder erzählt erstmal was von den Unternehmens?

00:10:05: Was ist das für ein Unternee und wie bist du gekommen?

00:10:08: Ja also wir sind eine Schreinerei.

00:10:11: Ich habe jetzt aktuell so um die fünfundzwanzig Angestellte.

00:10:16: Wir machen ausschließlich exklusiven Innenausbau Am liebsten im privaten Bereich aber auch im Ladenbau seit Ende letzten Jahres und da muss man ein bisschen differenzieren, also wir machen jetzt nicht Ladenbau wie Aldi oder Rewe oder so, wie man das so kennt.

00:10:33: Wir machen dann recht exklusives Segment auch für diesen Damenmodellabel in deutsches was wir da beliefern Und wo wirklich jeder Laden im Endeffekt den Anspruch hat wie bei einer Eigentumswohnung von der Ausstattung her.

00:10:47: Ich kann eigentlich fast nichts recyceln.

00:10:48: es ist immer wieder neu und immer wieder individuell Und macht also großen Spaß, passt sehr gut zu uns.

00:10:57: Parallel dazu läuft aber natürlich auch das übliche Geschäft sprich die Privatkunden und da sind wir eben überwiegend im gehobenen Segment tätig.

00:11:05: Das Unternehmen selbst gibt es seit nineteenhundert zwölf.

00:11:09: Ich bin...

00:11:10: Stopp!

00:11:10: Ninzeundzwölf!

00:11:12: Das ist auch das

00:11:12: Gründungsjahr von Möbel Schaumann.

00:11:15: Ja, was für ein Zufall!

00:11:18: Wir gemeinsam Jubiläum feiern.

00:11:20: Und das war ja damals auch eine Tischlerei erstmal?

00:11:22: Ja also es ist eh wie gemeint.

00:11:24: Hey, wirklich

00:11:25: jetzt jubiläumsfeier, Schauman

00:11:27: und Adams Innenausbau.

00:11:29: Genau, genau.

00:11:34: Also uns gibt es dann in der Zwölf damals ganz klassisch als Dorfschreinerei angefangen.

00:11:38: Und mein Vorgänger, der Herr Frank, also auch schon kein Adam mehr.

00:11:42: Der hat das Unternehmen in den NDR mit einer Partnerin übernommen, mit der Frau Adam, die dann irgendwann gesagt hat sie will jetzt nicht mehr.

00:11:53: Also kann sich das auch nicht vorstellen, dass alleine weiterzuführen ohne ihn und will aber was anderes.

00:11:59: Wenn er will, kann es aber weitermachen hatte dann gemacht.

00:12:03: Und im Grunde hat er gemeinsam mit ihr in den Anfangsjahren das Unternehmen dahin geführt, wo wir heute stehen, sprich in dieses gehobene Segment, dieses sehr exklusive Segment und ich habe jetzt eben die Ehre seit knapp drei Jahren das Unternehmen weiterzuführen genau.

00:12:21: Okay!

00:12:21: Und hole uns mal nochmal ab weil also wie du wirklich von deiner Ausbildung... Also wie bist du wirklich an den Punkt gekommen?

00:12:29: Also eingestiegen in das Unternehmen mit fünfzehn als Praktikant im Grunde.

00:12:34: Das war auch über einen Zufall, da ich habe Jahrespraktikum im Rahmen von Fachabitur gemacht und meine erste Praktikkumsstelle die ist leider insolvent gegangen.

00:12:49: Und dann hatte schon alles geklärt dass sich weitermachen kann mit einem Kumpel von meinem damaligen Praktikum Betreuer und so eine Metallbaubetrieb obwohl ich eigentlich im Fachrichtung Bautechnik ja Fachabitur gemacht habe.

00:13:03: Das war aber alles schon geklärt auch mit der Schule und so weiter, dann kam irgendwann meine Mutter zu mir und meinte hier Maxi ich hab da noch Freunde getroffen.

00:13:10: Und ihr das erzählt beim Einkaufen deine Situationen und so.

00:13:13: und die sagte dann in Wieberthalte gibt es nur eine Schreinerei.

00:13:17: Adam er ruft doch mal an Die nehmen immer gerne Praktikanten und vielleicht ist das ja was?

00:13:24: Dann habe ich da halt angerufen und dann haben sie gesagt komm doch mal morgen vorbei.

00:13:29: bringen wir das letzte Zeugnis mit.

00:13:31: Das habe ich dann gemacht und dann hat der Herr Frank mich direkt eingestellt, er hat dann gemeint ja wenn du willst Montagmorgen sieben Uhr die man mal so ein paar mehr Brote spielen geht auf Baustelle und dann hab ich da angefangen als Praktikant genau!

00:13:47: Und währenddessen habe ich halt gemerkt dass sich da so die Ausbildung auch machen möchte eigentlich weil ich zur Berufsfeuerwehr gehen wollte und man eben da eine abgeschlossene Berufsausbildung braucht Und habe dann halt irgendwie entschieden, ja wenn ich jetzt hier die Möglichkeit hab eine Ausbildung zu machen mache.

00:14:05: Das auch habe dann drei Jahre dort gelernt und habe währenddessen gemerkt dass Schreinern eigentlich das ist was ich machen will aber eben nicht ganz klassisch in der Produktion oder Zumindest nicht auf Dauer, ja?

00:14:20: Sondern dass ich da ein bisschen mehr möchte und hab schon relativ früh irgendwo festgestellt das für mich.

00:14:26: Das in Frage käme das so zu machen wie mein Vorgänger also dass mich das interessiert was der macht.

00:14:33: Und woher die Entwürfe kommen und so weiter weil wir eben auch häufig selbst entwerfen und dieses ganze.

00:14:40: Wo kommt das alles her und wo geht es alles hin und wie funktioniert ist.

00:14:44: es hat mich einfach interessiert und ich war eben nicht abgeneigt mich selbstständig zu machen und habe ich ihm dann auch signalisiert, mit Ende vom zweiten Lehrjahr müsste das gewesen sein.

00:14:53: Da hab' ich ihn irgendwann gefragt ob ich Praktikum bei ihm machen darf und dann hatte mich angeguckt, also hey wie was Praktikum?

00:15:00: Du machst doch Ausbildung bei mir!

00:15:02: Dann hat er gesagt ja Schaunen aber ich würde gerne mal Praktiku bei ihnen direkt machte weil ich will wissen wo es alles herkommt was wir da bauen und so weiter... Und das hat ihn ein bisschen verdutzt wusste nicht so richtig wie er das anstellen sollte und dazu ist es dann nicht gekommen.

00:15:24: aber ich durfte dann seinen Kleiderschrank bauen.

00:15:29: Genau, also ich habe den dann komplett auch gezeichnet und so selbst mit Anfang vom dritten Lehrjahr und so und das war schon sehr außergewöhnlich, dass hat bis dato niemand gemacht.

00:15:40: Und dann haben wir ... hat er eben dadurch gemerkt, dass ich nicht abgeneigt war mich selbstständig zu machen.

00:15:48: und als sich ihn dann Ende des dritten Lehrjahres also Weihnachten.

00:15:51: Als ich im dritten Lehrer war gefragt habe ob er mich denn übernimmt weil es mir gefällt in der Firma hat er gesagt ne er weiß sich ob er einen Platz für mich schaffen kann und will.

00:16:03: und um hat dann gefragt ob ich eine Freundin haben hab ich gesagt nee ich habe keine und hat immer ja gut dann kannst du ja weggehen Ja, wie weg?

00:16:11: Und er meinte ja dann gehst du mal ins Allgäu.

00:16:13: Ich hab da einen Partnerbetrieb und kannst dich mal bewerben.

00:16:16: Gehst mein Jahr lang ins Allgräu, da siehst du nochmal was anderes.

00:16:19: Dann gehst noch mal ein Jahr nach Würzburg, da Siehst Du nochmal etwas Anderes!

00:16:22: Und dann kannst Du vielleicht wiederkommen.

00:16:24: Und dann habe ich das eben gemacht und habe mich da beworben.

00:16:29: Aber das

00:16:29: hat ein Smart-Eingefähl muss ich

00:16:31: machen.

00:16:33: Der hatte schon so'n Plan.

00:16:34: Auf jeden Fall.

00:16:36: Und wir haben also das, er hat damals schon im Nebensatz.

00:16:39: Ich weiß nicht ob es noch weiß kann ich mir nicht vorstellen aber hatte im nebensatz gesagt wer weiß vielleicht übernimmst den laden hier ja mal und Das ist mir im Gedächtnis geblieben und für mich war dass aber so halt ein nebendsatz so hatte so dahergesagt.

00:16:55: Dann bin ich eben ins Allgäu.

00:16:56: Und als ich dann im Allgau gestartet habe, zwei Wochen danach hab' ich mit dem Juniorchef irgendwie einen Samstag nachmittag in der Werkstatt gestanden und guckte mich an und sag', ja du bist ein Nachfolger vom Adam oder wie?

00:17:05: Na ja, hier was!

00:17:07: Da hatte ich gesagt, na ja du wundest mal so hier angekündigt.

00:17:16: Genau das fand ich dann ganz gut auch halt weil das war natürlich irgendwo mein Ziel irgendwo da wieder zurückzukommen in welcher Funktion auch immer.

00:17:25: Und dann haben wir eben monatlich telefoniert, Herr Frank und ich.

00:17:29: Und sind in Kontakt geblieben.

00:17:32: Irgendwann sagt er zu mir, er wäre jetzt am Wochenende mal im München gewesen... ...und wär Spohn-Han rübergefahren nach Garmisch.. ..und hätt sich die Meisterschule dort angeguckt!

00:17:40: Und er will sagen, da gehen wir hin.

00:17:49: Dann hab' ich das auch noch gemacht.

00:17:51: Also ich war dann halt... Danach habe ich gesagt, anderthalb Jahre in der Nähe von Hürzburg bei einer ganz großen Schreinerei.

00:17:57: Dass ich da auch mal alles sehe mit... Die haben tatsächlich auch Laser.

00:18:01: Also die haben zwei riesige Laserschneidmaschinen und da hab' ich dann anderthhalb Jahre gearbeitet also vom Allgäu viel Masivholz

00:18:18: usw.,

00:18:19: ganz viel Handwerk hin zu Riesenbetrieb, hundertzwanzig Leute und alles durch technologisiert.

00:18:26: Und bin danach nach, auch nach Garmisch auf Meisterschule gegangen genau.

00:18:31: Und dann während der Schulzeit habe ich schon bei ihm gejobbt immer mal so in den Ferien und dann bin ich eben zurückgekommen, zwanzig-zwanzig und dann hat er angefangen mich einzuarbeiten.

00:18:43: Wow, mit was für einem Weitblick er das dann gemacht hat.

00:18:46: Der zeigt dass wieder so dieses wird ja immer diskutiert.

00:18:48: So wann muss man sich mit dem Thema Nachfolge geschäftigen?

00:18:51: und dass er das hätte auch schief gehen können.

00:18:53: Also es hätte sein kann, dass du einfach doch nicht, aber dass er da so dran geglaubt hat wie sehr dein Weg da so begleitet hat und seine Kontakte und alles da um ihn ringgeworfen hat.

00:19:02: Das ist echt ganz toll.

00:19:04: Ja voll.

00:19:04: Bin ich auch Hammer!

00:19:05: Wie alt war der denn?

00:19:06: Da

00:19:07: war er also als das alles begann bei ihr sechzig.

00:19:13: Und das hat er gemacht, tatsächlich weil in dem Jahr wo ich es ihn gefragt habe da hat ihm ein Mitarbeiter gekündigt und hat ihm erklärt dass er unter anderem geht.

00:19:26: Weil er jetzt eine Stelle kriegen kann gerade noch mit vierzig in einem guten Verhältnis quasi also öffentlicher Dienst oder so wo er dann auch wirklich genommen wird und gute Chancen hat aber in zehn Jahren dass eben anders für ihn aussieht, für den Mitarbeitenden.

00:19:45: Und Herr Frank hat keinen Nachfolger gehabt.

00:19:49: Also er hatte keine Kinder und auch sonst niemanden in der Familie, der das weitermachen wollte.

00:19:55: Da hat der Mitarbeiter ihm gesagt also eigentlich hast du hier keine Perspektive mehr für mich und deswegen gehe ich.

00:20:02: Das war für ihn der Auslöser zu sagen jetzt hat mir der Hersteller im Grunde gekündigt weil weil ich zu alt werde, jetzt muss sich gucken was ich machen kann.

00:20:11: und dann kam also ich war dann zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

00:20:16: Auch das Gewerzehrgeschichte dazu ne?

00:20:17: Ja

00:20:18: genau.

00:20:18: Sag nochmal kurz wo sitzt ihr?

00:20:21: In Bibertal bei Gießen.

00:20:25: Und dann bist du da eingestiegen?

00:20:28: Also er hat dich eingearbeitet.

00:20:29: wie lange hat denn diese Einarbeitung gedauert?

00:20:31: um die ist es gelaufen?

00:20:35: Diese Einarbeitungszeit, das waren drei Jahre.

00:20:37: Da habe ich wirklich von Produktion Montage Arbeitsvorbereitung Oberflächenabteilung.

00:20:43: Ich hab alles gemacht ja und am Anfang natürlich mehr Produktionen und Montage und so was dann mehr Arbeitsvorbereitungen und dann aber auch immer mehr wurde ich dann in die Geschäftsführung eingearbeitet.

00:20:57: also er hat mich dann über drei Jahre hinweg muss man sagen da sukzessive ran geführt und irgendwann mir halt so auch gezeigt, wie das alles funktioniert mit.

00:21:08: Wie bewertig halbfertige arbeiten und so Sachen.

00:21:11: oder worauf kommt es anders?

00:21:13: Ich jetzt hier gucke beim Konto usw.

00:21:17: Und wir sind ja ein Einzelunternehmen.

00:21:20: Das waren wir auch damals schon.

00:21:21: Das heißt... Alles was wir hatten war Seins!

00:21:27: Natürlich ist aber auch die Verantwortung komplett bei ihm.

00:21:30: Er hat mir dann soweit vertraut, dass er irgendwie ein halbes Jahr vorkauf oder so hat.

00:21:34: Er gemeint hier ich kriege einmal die Woche so eine Übersicht über das Konto von meiner Sekretärin und da steht dann drauf was alles bezahlt wird und wo das Kondo gerade steht und wo es dann stehen würde und offene Posten übersichten usw.. Ich würd' Vorstelliges machst jetzt alles du!

00:21:51: Hatte mir das einfach gegeben?

00:21:53: Das haben wir einmal zusammen gemacht und dann habe ich das gemacht.

00:21:57: Dann hat er das ihnen gar nicht mehr interessiert.

00:22:00: Irgendwann kam er zu mir und hat mich gefragt, wie sieht eigentlich das Konto aus?

00:22:02: Müssen wir mal wieder Rechnung schreiben oder so?

00:22:07: Also das war

00:22:07: schon... Wow!

00:22:07: Ich meine, das schafft ja manche Eltern an die Kinder nicht, dieses Vertrauen,

00:22:13: Hammer

00:22:13: aufzubringen.

00:22:14: Das war echt cool.

00:22:15: Und das rechne ich immer auch hoch an und es ist nach wie vor so, dass das so läuft eigentlich, dass wir da ein sehr vertrauensvolles Verhältnis haben.

00:22:27: Genau, ja ich hab ihn noch angestellt also erst mein Angestellter.

00:22:30: Ich habe nämlich dann im Juni, zwei tausend dreiundzwanzig äh komplett gekauft.

00:22:36: Wann habt ihr denn an welchen Punkt habt ihr da konkret darüber gesprochen?

00:22:40: Also auch über den Preis und so weiter.

00:22:42: Ähm das war krass.

00:22:44: wir haben eigentlich ein Jahr vorher haben wir entschieden dass wir es nicht komplett verkaufen zum im nächsten Jahr, wie geplant.

00:22:55: Das wird es eben nicht machen.

00:22:58: Also wir hatten ursprünglich angestrebt, Fifty-Fifty zu machen für zwei Jahre und dass ich dann nach zwei Jahren die restlichen fünfzig Prozent abnehme.

00:23:09: Steuerlich macht das aber keinen Sinn!

00:23:12: Und deswegen haben wir gesagt gut anmachen wir es quasi wir kommunizieren nach außen hin, dass wir Fifty Fifty gleichberechtigt sind, für zwei Jahre und dann kaufe ich es voll.

00:23:25: Und dann ging's los dass die Zinsen gestiegen sind.

00:23:30: Und da haben wir gesagt kurzfristig so, das muss im August-September gewesen sein tatsächlich weißt was wir verkaufen?

00:23:38: Ich kauf jetzt doch schnell möglichst schnell.

00:23:44: damit bin ich in die hohe Zinssituation kommen Dann habe ich auch direkt angefangen mit Handwerkskammerberatern, also wirklich einen betriebswirtschaftlichen Berater habe ich dahin zugezogen.

00:23:56: Der hat das Ganze dann bewertet, der hatte es aus bedriebswirtschaftlicher Sicht bewertete und dann hatte ich noch ein Berater, der hat das ganze aus technischer Sicht bewerdelt, also die ganzen technischen Anlagen was die noch wert sind, hat das aufgelistet und dann haben wir anhand dessen im Grunde eine Kaufpreisermittlung gemacht.

00:24:17: Komplett freier Handklasse hat gemeint, nimm dir einfach alle Unterlagen die du brauchst ist egal mach.

00:24:23: und er hat quasi Tagesgeschäft gemacht.

00:24:25: Und ich hab mich nur... Ich habe mich glaube ich fast vier Monate oder drei Monate nur damit beschäftigt dass wir Bankgespräche führen das wir Kaufpreisermittlungen machen und so weiter und ich habe nur so am Rande ein bisschen Tagesgeschäfte mitgemacht.

00:24:41: und dann hat er sich am Ende irgendwann hingesetzt mit mir Und meinem Berater, dann haben wir ihm den Kaufpreis vorgelegt und er hat gesagt.

00:24:48: Was so viel?

00:24:49: Nee!

00:24:50: Das machen wir nicht.

00:24:51: Also ich habe mir vorgestellt, wir machen das und dass.

00:24:56: Er hat selbst seinen eigenen Preis gedrückt.

00:24:58: Wow!

00:25:02: Der ist ja wirklich der beste Vorgänger, den ich mir vorstellen kann.

00:25:05: Bereit?

00:25:06: Ja, schon.

00:25:07: Jahre hinvor.

00:25:08: und dann sagt er noch, nee, den Preis, der ist zu hoch.

00:25:10: Wir machen weniger.

00:25:12: Unglaublich!

00:25:13: Also, das war nicht der Hammer.

00:25:15: Ja genau da war mein Berater auch verdutzt und hat mich daran geguckt.

00:25:20: also Herr Bielich könnt ihr jetzt empfehlen noch zu verhandeln?

00:25:22: aber ich glaube dann verhandelt sie sich schlechter.

00:25:27: Und dann war eigentlich alles klar.

00:25:29: Hammer okay.

00:25:31: Genau und es war so ungefähr zum Jahreswechsel stand der Kaufpreis und dann konnten wir ja auch richtig in die Bankgespräche gehen.

00:25:39: Also vielleicht kurz nach Jahreswechsel irgendwo da um den Dreh rumstand, das eigentlich fix müsste so gewesen sein.

00:25:45: Ja nur auf jeden Fall spätestens.

00:25:46: Und

00:25:46: dann zwanzig vierzehn ist das Unternehmen an dich übergegangen?

00:25:49: Zwanzig dreiundzwanzig am ersten sechsten genau.

00:25:51: Ah erst dann

00:25:52: wie waren die Bankgespräche bis du da auf die Arme geschlossen?

00:25:56: Ne also das war richtig hart muss ich sagen.

00:25:58: Da bin ich blauäugig hingegangen.

00:26:00: mein Berater meinte es ist gar kein Problem und... So mit so einem stichpunktartigen Businessplan ist auch kein Ding.

00:26:08: und ich glaube in der Woche vor meinem ersten Bankgespräch ist die Silicon Valley Bank pleite gegangen.

00:26:14: Und dann sitze ich da und mein Berater konnte an dem Tag nicht und dann haben sie mir das Ding um die Ohren gehaut, habe ich gedacht jetzt geht es aber los!

00:26:26: Dann haben die irgendwann drauf rumgeritten dass sich ja gar keine Marktanalyse gemacht hätte Und dass ihnen ja jetzt nicht klar ist, ob es Kunden gibt und einen Markt für unser Unternehmen.

00:26:36: Ich dachte ich fall vom Glauben ab weil ich meine uns gibt's seit x Jahren und in der Form halt seit fünf dreißig jahren zu dem Zeitpunkt oder vierzig knapp das die wollen mich verarschen.

00:26:50: Genau dann war eben klar jetzt muss sich nachliefern.

00:26:55: Die Krönung von diesem Gespräch war für mich tatsächlich das Ende.

00:27:00: haben die dann so?

00:27:01: Verhandlungen waren ja im Grunde abgeschlossen, da ging ich wieder ein bisschen lockerer her.

00:27:04: Dann haben die... guckt der mich an?

00:27:07: Warum gibt es nicht mehr Leute wie sie diese Gründen wollen?

00:27:12: Ich dachte in dem Moment fahrt ihr beim Gespräch auch dabei oder?

00:27:17: Wirklich war, oder?

00:27:19: Das war Hammer!

00:27:37: Ja, auf

00:27:40: jeden Fall.

00:27:42: Also wir haben ... Seit meiner Übernahme ist sehr viel umgesetzt.

00:27:46: Also das erste was ich gemacht habe war, dass sich einen externen Berater auch geholt habe der beim Layout der Werkstatt geholfen hat.

00:27:57: also Der kam und wir haben eins zu fünf Modell glaube ich gebaut von der Werkstadt Und es war eben blanko leer da stand nur die Außenwände und dann kam er mit den Mitarbeiter nicht mit mir einen Workshop abgehalten und die Mitarbeiter haben selbst das Layout von der Werkstatt geplant komplett.

00:28:20: Also ihr Traum-Layout sozusagen, wie die Werkstatteussehen soll wo welche Maschine steht usw.. Im Zuge dessen habe ich denen auch schon gesagt hier wir müssen eine neue See gekaufen.

00:28:32: ihr dürfte entscheiden was also das hab ich den dann auch offen gelassen dass sie das diskutieren und dann eben entscheiden.

00:28:39: das haben die dann auch gemacht.

00:28:41: Und dann haben wir angefangen und haben alles umgestellt.

00:28:45: Also, ich glaube es gibt kaum eine Maschine die noch am eigentlichen Platz steht.

00:28:50: Wir haben viele Maschinen auch verkauft.

00:28:54: Wir haben ein neues Magazin gebaut.

00:28:58: Mittlerweile also so ein Kleinteilager ist das.

00:29:00: Wir habe ein neues Meisterbüro gebaut Das alte währenddessen abgerissen Ja,

00:29:12: wirklich total auf den so umgekrempelt.

00:29:16: Und ich erinnere mich auch, dass ihr jetzt... Wie war das?

00:29:20: Ich glaube du hast auch so Mitarbeiterbindung, dass du jetzt auch Sachen gemacht, wo ja aktuell... Ich weiß gar nicht mehr... Ich fand es total inspirierend damals am Hableiter ein bisschen vergessen was du da jetzt genau noch umsetzt!

00:29:35: Erinnerst du dich daran, was du in deinem Vortrag gemacht hast?

00:29:39: Wir haben auf jeden Fall... Machen wir morgen Meetings.

00:29:43: Jeden Tag treffen wir uns mit allen.

00:29:46: Da sind wirklich alle dabei.

00:29:47: also die Leute, die auf der Baustelle sind, sind auch mit einer Kamera zugeschaltet per Webcam und da wird eben alles besprochen.

00:29:59: Auch die unangenehmen Fragen wie wo Fehler aufgetreten sind oder ob es ein SOS gibt und eben mit dem Ziel, die Ursache zu finden.

00:30:07: Und nicht den Schuldigen damit's eben nicht mehr passiert und wir Fehler ausmerzen.

00:30:12: aber auf der anderen Seite werden da natürlich auch Informationen ausgetauscht wie zum Beispiel sind Kundenzugast oder Partner oder sonstige Besucher und solche Themen das einfach jeder Bescheid weiß.

00:30:25: Auf der anderen seite gibt es dann noch die Wunschliste.

00:30:29: Und diese Wunschliste, die wird geführt... ...die schreiben wir auf.

00:30:34: Da wird auch immer zu jedem Wunschen verantwortlicher benannt und das machen wir in neunzehnt Tage.

00:30:40: Am zwanzigsten Tag ist das Unternehmen geschlossen aber alle Mitarbeiter sind da und wir arbeiten alle zusammen am Unternehmen nicht im Unternehmen.

00:30:50: Sprich wir arbeiten die Wunsche-Liste ab!

00:30:53: Und da können wir natürlich ganz viel umsetzen.

00:30:56: also was dann da steht Und wenn es nur Kleinigkeiten sind, aber das soll eben den kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Unternehmen vorantreiben.

00:31:06: Natürlich auf der einen Seite und auf der anderen Seite kann man diese Zeit, wenn mal irgendwann die Wunschliste leer ist, leer sein sollte.

00:31:14: Könnte man auch diese Zeit nutzen für Maschinenwartungen, Schulungen usw.

00:31:19: Also so... Es

00:31:20: gibt ein Tag im Monat oder zwanzig Tage?

00:31:22: Ja!

00:31:24: Genau.

00:31:24: Das

00:31:25: funktioniert aktuell eher nicht, aber... Also man muss natürlich auch sagen jetzt wenn wir wirklich viel los ist dann ich versuche das zwar einzutacken, aber man kennt das glaube ich dann kommt irgendwie die Urlaubszeit.

00:31:41: in der Urlaupszeit sind drei Leute krank und am Ende vom Tag braucht man trotzdem einen gewissen Output und dann wenn der da nicht stimmt dann bringt mir dieser plus einstag auch nichts mehr.

00:31:52: also Deswegen muss man da so ein bisschen abrundt zu tun.

00:31:56: Gut, ja

00:31:56: gut klar das ist meistens leider so ne?

00:31:59: Ja

00:31:59: genau also ich bin da bemüht aber die meine Mitarbeitenden wissen es auch.

00:32:05: Also sie sind dann nicht so.

00:32:08: Aber man merkt du hast einfach wirklich großes vor und möchtest dieses Unternehmen verbessern, die Organisation anpassen, gucken dass die Leute gerne bei dir arbeiten und das finde ich einfach ganz toll.

00:32:20: Du zeigst jemand eben auch mit Ja mit so Tools, wie beispielsweise eben diesen Morgen-Meeting.

00:32:28: Wie man das angehen kann?

00:32:29: Das finde ich toll und vielleicht willst du noch mal was zu deinen Zielen sagen also was du dir wünschst?

00:32:37: Also ich wünsche mir, dass ich weniger fest im Tagesgeschäft eingebunden bin einfach damit ich mehr am Unternehmen arbeiten kann auch mehr mit den Mitarbeitenden weil das Mitarbeiterthema ist einfach ein Riesenthema und es wächst, ja also es wird immer wichtiger.

00:33:00: Und ich möchte eigentlich gerne einen Planungsbüro aufbauen weil uns das auch nochmal in Zukunft ein zusätzliches Standbein sichert.

00:33:12: Also wenn wir selbst auch Planungen wirklich attraktiv verkaufen und anbieten können dann sind wir nicht mehr ganz so abhängig von Architekten und Innenarchitekten, wie das aktuell der Fall ist.

00:33:24: Also wenn man da irgendwie nicht so bewandert ist oder nicht die Kontakte hat, dann hat man da halt schnelle Probleme, wenn sie immer nix haben.

00:33:33: Und das will ich damit ein bisschen abfehlen.

00:33:36: Das soll nicht heißen dass wir für immer oder dass wir dann für Architekten rotes Tuch sind, das will ich nicht.

00:33:42: Aber halt eben, dass wir da noch mal zusätzlich so ein bisschen wenigstens uns absichern können.

00:33:47: Wer

00:33:47: in der Eigenverantwortung haben?

00:33:48: Ja genau.

00:33:49: Verstehe

00:33:49: ich voll!

00:33:51: Ich könnte dir noch fünfhundert Fragen stellen ehrlicherweise.

00:33:55: Wir sind schon wieder bei thirty-fünf Minuten.

00:33:57: die Zeit geht super, super schnell.

00:33:59: Vielleicht machen wir eine Abschlussfrage und die Abschlussquage würde ich relativ klassisch halten, weil ich einfach glaube, dass das die meisten interessiert.

00:34:06: So war es dann deine Trop... Top-Trei-Tipps an andere Leute, die wie du vor fünf, sechs Jahren das Gefühl haben so hey ich hätte Bock mich selbstständig zu machen.

00:34:16: Ja was ist so rückblickend?

00:34:17: Was sind die drei Tipps, die du mitgeben würdest für externe Nachfolge?

00:34:23: Der erste Tipp ist glaube ich Trauen sich einfach trauen tatsächlich also den Mut zusammennehmen und es machen.

00:34:31: der zweite tip is man muss den Partner gut aussuchen Also mit dem man das macht gerade extern.

00:34:39: Und da ist glaube ich Vertrauen, gegenseitiges Vertrauen.

00:34:43: Ist da das A und O?

00:34:45: Das funktioniert nicht von heute auf morgen, das muss wachsen.

00:34:50: Was ich noch als großen Tipp sehe gerade weil ich das von mir selbst kenne... Man muss die übergeben denn die darf man nicht vergessen also man muss sie mitnehmen und zwar komplett!

00:35:03: Weil da ist so viel Wissen auch dass einem so viel bringt, ja.

00:35:10: Wenn man die links liegen lässt dann verliert man was und dann verlier auch irgendwo das Unternehmen ein Stück weit an nicht nur Know-How sondern auch an Seele.

00:35:19: ein bisschen Ja?

00:35:21: Das hast du schön gesagt!

00:35:22: Das ist jemand der hat das lange aufgebaut und den kann man nicht einfach abspeisen und darauf muss man sich auch einstellen.

00:35:30: Sehr schön.

00:35:31: Ich glaube, da hilft unser Motto das auch nicht von mir kommt sondern von Herrn Frank und es lautet... Das hat er zu mir mal gesagt wir treffen eine Vereinbarung für die Unternehmensübernahme und das ist du machst was du willst und ich sage was ich will und dann bleibt alles gut.

00:35:49: Und genau danach arbeiten wir.

00:35:53: also er sagt was er will und ich mache was ich Will und das funktioniert extrem gut ja?

00:35:59: Voll, das ist mal ein sehr guter.

00:36:01: Den werke ich mir mal.

00:36:03: Das ist echt gut durch.

00:36:05: Also Max Ganz herzlichen Dank fürs Teilen von deiner Story!

00:36:08: Ich finde es nach wie vor wirklich beeindruckend was du tust und ich drücke dir und deinem Team weiterhin total die Daumen.

00:36:16: Schöne Grüße an den Herrn Frank, das scheint ja wirklich einen also wie gesagt Bilderbuch vorgängert zu sein.

00:36:23: einfach fantastisch.

00:36:24: Und jetzt kommen wir schon weil die Zeit knapp ist nochmal kurz zu der Feierstunde.

00:36:31: Und ich habe gedacht, Lena jetzt zu dieser... also wo Max hier heute bei uns im Podcast ist muss die Feierstandestunde natürlich sein dass wir für FoodSteps, für das Festival ... und zwar ist es der fünftzehnte und sechzehntete April Und ich freue mich jetzt schon total.

00:36:54: auch das nächste Festival, wo wir dann wieder so einen großartigen Award-Gewinner wie zum Beispiel den Max finden werden.

00:37:03: Ich freu' mich auch riesig!

00:37:04: Max vielen vielen vielen lieben Dank für deine Offenheit und wir verlinken deinen LinkedIn Profil an den Show Notes.

00:37:10: dass wenn hier noch Leute Fragen haben, dann ich sag das jetzt mal so, dürft ihr euch gerne bei Max über LinkedIn melden?

00:37:17: Ja, super.

00:37:17: Vielen Dank!

00:37:18: Danke, dass ich da sein durfte.

00:37:19: Danke für die Einladung.

00:37:20: Es hat viel Spaß gemacht und hätte auch länger sein können.

00:37:24: Wir machen

00:37:25: einfach noch mal ein Follow-up in ein paar Jahren.

00:37:26: So, ansonsten hören

00:37:29: wir uns nächste Woche.

00:37:31: Genau.

00:37:32: Mach was

00:37:34: raus.

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